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Powolny Michael

Neptun

Keramik
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Zum Künstler Judenburg 1871 – 1954 Wien
Entwurf Michael Powolny, 1915/16, für die Vorbadhallen des Herrendampfbades im Wiener Dianabad
Ausführung Wienerberger Ziegelfabriks- und Baugesellschaft, Model Nr. 4081
Gemarkt Ungemarkt
Maße H 125 cm
Material Ziegelroter Scherben, elfenbeinfarben glasiert, erstklassiger Originalzustand
Literatur E. Frottier, Michael Powolny, Keramik und Glas aus Wien 1900–1950, WV 198, Abb. 54, 55; T. Zickler (Hg.), Brüder Schwadron, Neue Orte & Spuren, Wien 2014, S. 19–23

Die Neptun-Figur zählt zu den größten bekannten Keramiken Michael Powolnys. Das Brennen derart großer Figuren ist mit beträchtlichem Aufwand verbunden, etliche Exemplare erlitten Brandschäden und mussten wiederholt hergestellt werden. Insgesamt acht Neptun-Figuren wurden im ehemaligen Wiener Dianabad platziert, Leopold Forstner verkleidete die Nischen mit Mosaiken. Der Neubau des Dianabades, des damals größten Bades Mitteleuropas, wurde nach Plänen des Architekten Peter Paul Brang von 1915–1917 durchgeführt. Die Firma "Gebrüder Schwadron" war mit 100 Mann ein Jahr lang beschäftigt, sämtliche Räumlichkeiten mit Fliesen auszustatten. Der Neptun wurde in deren Verkaufskatalog angeboten, die aufwändige Ausführung der Figur durch die Wienerberger Ziegelfabriks- und Baugesellschaft umgesetzt. Leider wurde das Wiener Dianabad 1968 abgerissen. Ausgestellt: MAK Österreichisches Museum für Angewandte Kunst, Wien, 2014, Brüder Schwadron. Neue Orte & Spuren


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