Kitt Ferdinand


Landschafts-, Porträt-, Genre- und Freskomaler sowie Entwurfzeichner für Sgraffiti und Bildteppiche. Geboren am 22. November 1887 in Wien, gestorben am 5. Februar 1961 in Wien. Er erhielt seine Ausbildung von 1907 bis 1914 an der Wiener Akademie unter Rudolf Bacher. Von 1927 bis 1947 war er Professor an der Wiener Frauenakademie. In der Folge war er zeitweilig in St. Gilgen tätig. Fresken seiner Hand befinden sich im burgenländischen Landhaus. Die Österreichische Galerie in Wien verwahrt von ihm ein weibliches Porträt, ein Selbstbildnis und zwei Landschaften. Im Historischen Museum der Stadt Wien befinden sich seine Gemälde "Mutter und Kind" und "Nibelungenhochzeit". Im April 1949 wurde eine Sonderausstellung seiner Werke veranstaltet. Er war Schöpfer expressiv bestimmter Figuren und Landschaften. Von 1919 bis 1939 und ab 1946 Mitglieder der Wiener Sezession; von 1926 bis 1929 deren Präsident, danach Ehrenmitglied. Er erhielt 1926 den Österreichischen Staatspreis, 1928 den Deutschen Reichsehrenpreis und die Goldene Medaille der Stadt Düsseldorf und im gleichen Jahr die Ehrenmedaille der Stadt Nürnberg.

 

 

Lit.: Fuchs, Heinrich: Die österreichischen Maler