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Peche Dagobert

Vitrine

Vitrinen
Zum Künstler DAGOBERT PECHE St. Michael im Lungau 1887 – 1923 Wien
Entwurf Dagobert Peche, Wien 1913
Maße H 200 cm, B 54 cm, T 48 cm
Material Buchenholz massiv, Weichholz, lackiert, Innenseite schwarz gebeizt, im unteren Teil wurden bei einer alten Restaurierung zwei vertikale Steher durch Eichenholz ersetzt, Originalgläser (eines davon mit Sprung), Originalscharniere, alte Schlösser fehlen; die Retuschen an der lackierten Oberfläche erfolgten unter dem Gesichtspunkt der Erhaltung der Originallackierung mit behutsamer farblicher Angleichung der Fehlstellen.
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Eine erste große Würdigung erhielt Peche 1913 in der Zeitschrift "Deutsche Kunst und Dekoration", Band 32. Dort schreibt der Autor Rene Delhorbe in der 13-seitigen Dokumentation u. a. Folgendes: "Er erinnert uns daran, dass das Leben frei, sinnlich und leicht sein kann, wofür wir ihm großen Dank schulden. … Selten ist ein Künstler so vielfältig. … Peche ist vor allem Architekt, aber er ist auch Holzschneider und Maler. Ich glaube ohne Übertreibung sagen zu dürfen, dass Peches Werk in gewisser Hinsicht einzigartig ist in dieser unserer Kunstbewegung." Die Vitrine ist in der Zeitschrift auf Seite 367 als Teil eines Wohnzimmers abgebildet und gehört somit zu seinen wenigen frühen Möbeln. Leider starb Peche schon 10 Jahre später im Alter von 35 Jahren.

 

Provenienz: die Eltern der letzten Eigentümer erhielten die Möbel direkt von Berta Zuckerkandl

 

Lit.: Deutsche Kunst und Dekoration, 1913, Bd. 32, S. 366 f


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