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Hoffmann Josef

SPEISEZIMMERLUSTER für Moritz Gallia

Beleuchtung
Zum Künstler Pirnitz 1870 – 1956 Wien
Entwurf Josef Hoffmann, Wien 1913
Ausführung Wiener Werkstätte, Modell Nr. M 2287
Gemarkt Ungemarkt
Maße H 183/58 cm, Ø 74 cm
Material Messing getrieben, vergoldet, geschliffene Glasbehänge, einige Glasteile ergänzt, Aufhängung ergänzt, sehr schöner, weitgehend originaler Erhaltungszustand
Provenienz Wiener Privatbesitz
Literatur Deutsche Kunst und Dekoration, 1915-1916, Bd. 37, S.405; Zeitgenössische Abbildung im Fotoarchiv der Wiener Werkstätte, MAK Wien, Inv. Nr. KI 9277-4
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Der wohlhabende jüdische Wiener Mori(t)z Gallia hatte seine Frau Hermine 1903 von Gustav Klimt porträtieren lassen und beauftragte Josef Hoffmann 1912 ein Wohnhaus in der Wohllebengasse 4 zu errichten. Er bezog dort die von Hoffmann sehr großzügig eingerichtete Hausherrenwohnung. Das nationalsozialistische Regime zwang ihn und seine Familie 1938 diese zu verlassen. Zum Glück war es ihnen möglich, die meisten Einrichtungsgegenstände und Kunstobjekte nach Australien mitzunehmen.


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