JOH. ELLFORTH
| Zum Künstler | ca 1788-1826 |
| Entwurf | Wien um 1815 |
| Ausführung | Wien um 1815 |
| Gemarkt | Signiert am Zifferblatt: "Joh. Ellforth in Wien"; signiert auf Büste: “Duc de Reichstadt bei J. Glanz Wien“ |
| Maße | H 45,5 cm, B 28 cm, T 16 cm |
| Material | Sehr fein ziselierte und original feuervergoldete Bronze, mythologische Darstellungen (Neptun, Tellus, Delphine, Greife), leicht berieben, fein guillochiertes Zifferblatt, Emailring mit Haarrissen, Datumsanzeige, Wiener 4/4-Schlagwerk auf 2 Tonfedern, Ankerhemmung, Fadenpendelaufhängung, Schlagrepetition, Schlagwerksabstellung, Gangdauer 2 Tage, Uhrwerk vom Uhrmachermeister fachmännisch überholt, erstklassiger Originalzustand Exzellente Wiener Uhrmachermeisterarbeit Nachträglich aufgesetzte Büste von Josef Glanz |
| Provenienz | österreichischer Privatbesitz |
| Literatur | J. Abeler, Meister der Uhrmacherkunst, 2. Auflage, Wuppertal 2010, S. 134 |
Delphine sind seit der Antike Sinnbild für Rettung und Sicherheit sowie für die Liebe. Das Pendel mit dem 4-blättrigen Kleeblattsymbol steht für Glück, die Lorbeerzweige und das Eichenlaub symbolisieren Ruhm und Unsterblichkeit.
Napoleon Franz Joseph Karl Bonaparte (1811-1832), Herzog von Reichstadt, war der einzige legitime männliche Nachkomme Napoleons aus der Ehe mit Marie-Louise von Österreich. Nach dem Sturz seines Vaters war er im Alter von 5 Jahren an den kaiserlichen Hof in Schönbrunn gebracht worden. Um sein kurzes Leben in Wien bildeten sich viele Legenden. Er starb im Alter von nur 21 Jahren 1832 an Tuberkulose.
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