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Harlfinger-Zakucka Fanny / Podhájská Minka

SCHACHSPIEL

Skulptur
Zum Künstler Mank/NÖ 1873 – 1954 Wien / Wien 1881 – 1963 Prag
Entwurf : Fanny Harlfinger-Zakucka und Minka Podhájská, 1905
Ausführung Wiener Werkstätte
Gemarkt WW, FHZ bzw. MP
Maße H 8,7cm bis 12,5 cm
Material Ausgestellt auf der Kunstschau Wien 1908
Holz, farbig lackiert
Provenienz Familienbesitz Primavesi; die Figuren waren ein Geschenk an Melitta Primavesi
Literatur Eine Zeitgenössische Abbildung im Fotoarchiv der Wiener Werkstätte, MAK Wien, Inv. Nr. WWF 89-1-3; Katalog der Kunstschau 1908, Wien 1908; Raum 29, S. 101, Nr. 142; Brandstätter: Design der WW 1903–1932; S. 84; vgl. Januarheft der Zeitschrift Kind und Kunst, Sonderheft der WW 1905; DKD XVII, 1905/06; Eisler: Österr. Werkkultur, S. 175; 100 Jahre WW, S. 230: Die Familie Primavesi und die Künstler Hanak, Hoffmann, Klimt; A. Husslein-Arco/A. Weidinger (Hg.), Österreichische Galerie Belvedere, Wien, Ausst. Kat., Gustav Klimt und die Kunstschau 1908, München/London/New York 2008, S. 385, Abb. 142; A. Husslein-Arco (Hg.)/A. Klee, Österreichische Galerie Belvedere, Wien, Ausst. Kat., Kubismus – Konstruktivismus – Formkunst, München/London/New York 2016, S. 199, Taf. 124
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Ausgestellt: Österreichische Galerie Belvedere, Wien, 2008, Gustav Klimt und die Kunstschau 1908; Österreichische Galerie Belvedere, Wien, 2016, Kubismus – Konstruktivismus – Formkunst

FANNY HARLFINGER (geb. ZAKUCKA)

Mank/NÖ 1873 – 1954 Wien

Malerin, Grafikerin und Kunstgewerblerin

Gattin des Malers Richard Harlfinger. Schülerin der Wiener Kunstgewerbeschule. Sie zeigte u. a. Entwürfe für Innendekorationen und Holzschnitte auf einer Wiener Sonderaustellung im Jahre 1905 und auf Ausstellungen der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs. 1906 war sie auf dem Pariser Salon vertreten. Zusammenarbeit mit der Wiener Werkstätte.

Lit.: Heinrich Fuchs, Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts, Bd. 2, Wien 1973

MINKA (WILHEMINE) PODHÁJSKÁ

Wien 1881 – 1963 Prag

Malerin, Illustratorin, entwarf Spielzeug und Dekorationsgegenstände

Lebte bis 1918 in Wien. Privatstudium an der Wiener Akademie der bildenden Künste (A. Boehm, F. König), wo sie einen Bildhauerkurs besuchte. Sie entwarf gedrechseltes Spielzeug, Bibelots, Keramik und Innenausstattungen. Podhájská war Mitglied der Klimt-Gruppe, gleichzeitig in engem Kontakt zum tschechischen Kunstleben in Wien und Prag (mit Helene Johnová und den Künstlern um Artěl). In Prag stellte sie schon 1907 ihr Spielzeug aus, eine umfangreiche Kollektion ihrer Arbeiten präsentierte sie zusammen mit V. Myslivečková auch 1910 auf der Ausstellung im Prager Salon Topič. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg war sie in ganz Europa erfolgreich auf Ausstellungen vertreten und arbeitete auch ständig mit mehreren Kunsthandwerkstätten zusammen. Sie entwarf hervorragendes Spielzeug für die WW, für die Deutschen Werkstätten für Handwerkskunst in Dresden (1908–1915), aber auch für die tschechische Hořitzer Spielzeuggenossenschaft (Hořice). 1918 ließ sie sich in Prag nieder und arbeitete bald darauf mit Artěl zusammen.


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